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100 % werden weitergespendet

Die Lage in vielen nördlichen Stadtviertel Rio de Janeiros und ganz besonders im Umfeld der Favela Triangulo, ist sowieso schon nicht einfach und hat sich in den letzten Wochen noch enorm verschärft (obwohl man sich eine Steigerung der Misere eigentlich gar nicht mehr vorstellen kann). Die Favela wurde Ende Februar fast vollständig weggespült, denn sie liegt an einem stinkenden Rinnsal von Kanal und dann kam die Sintflut. Bei einem schweren Hochwasser durch heftige Regenfälle wurden die Hütten mit allem drum und dran weggeschwemmt. Nun unterstützt unsere Partnerorganisation “Bola pra Frente”, mit ihren Sozialarbeitern, die Leute mit allem, was aufzutreiben ist. Matratzen, Holz, Lebensmittel, Medikamente, Getränke. Hinzu kommt, dass wegen der Corona Krise die Jobs als Straßenverkäufer, Müllsammler, Hausangestellte und anderes natürlich wegfallen, also kein Einkommen mehr da ist. Da ist auch noch auf lange Sicht großes Elend absehbar. Und wir kennen die Kinder die dort wohnen, denn einige waren im Dezember, im Zuge unseres Austauschprojektes, bei uns in Köln. Zur Unterstützung genau dieser Kinder unternehmen wir diese Spendensammlung und brauchen dazu Ihre/Eure Unterstützung. Die Spenden fließen zu 100% direkt an die Bedürftigen.

"Bola pra Frente" ist eine soziale Einrichtung (NGO), die sich in den Armenvierteln im Norden von Rio um Kinder kümmert, um diese in einer gewaltfreien Umgebung bspw. zum „regelmäßigen Schulbesuch“ zu erziehen. Der Fußballsport baut hier die Brücke zur Bildung. Jorginho, ehemaliger Bundesligaspieler und brasilianischer Weltmeister, hat die NGO gegründet. Rund 800 Kinder werden hier betreut. Der Städtepartnerschaftsverein Köln-Rio, die Stadt Köln, das Sportamt und die Heinrich-Böll-Gesamtschule in Köln-Chorweiler organisieren seit 2013 regelmäßig im Zweijahres Rhythmus einen Jugendaustausch mit benachteiligten Schüler/innnen aus Chorweiler und Guadalupe in Rio auf Augenhöhe. 20 % der Kinder von "Bola pra frente" kommen aus der oben genannten Favela Triangulo in dem Viertel Muquiço.

Zu diesem Zweck wird die Heinrich-Böll-Gesamtschule die Summe von 1000,- € als Start der Spendenaktion auf das Konto des Köln-Rio Städtepartnerschaftsvereins überweisen. Die Gelder sind über private Spender und von den Schülern beim Getränkeverkauf am Tag der Offenen Tür gesammelt worden.

Das Amt für internationale Angelegenheiten der Stadt Köln hat zudem zugesagt, bei Erreichen einer Spendensumme von mindestens 2.500,- Euro noch zusätzlich weitere 1.000,- Euro aus dem Rest-Cent Fördertopf oben draufzulegen. Rest-Cent ist eine Möglichkeit für Beschäftigte der Stadt Köln und städtischer Unternehmen, auf freiwilliger Basis Centbeträge ihrer monatlichen Nettogehälter zur Unterstützung sozialer Projekte in Kölns Partnerstädten zu spenden.

Mit dem gesammelten Geld soll geholfen werden die oben genannten Hilfsgüter und, aus aktuellem Anlass, zusätzlich Gesichtsmasken für die Bewohner der Favela Triangulo zu beschaffen.

Wir hoffen auf Ihre Hilfe und freuen uns über jede noch so kleine Spende.
Herzlichen Dank an alle Unterstützer.

www.koelnrio.de
Projektort: Rua Sargento Isanor de Campos, 401, 21670-220 Rio de Janeiro, Brasilien

Ansprechpartner:

Chris Quade Couto

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