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Rund eine Million Rohingya-Flüchtlinge haben ihr Leben riskiert und sind vor der Gewalt in Myanmar geflohen. Nach einer strapaziösen Flucht sind die meisten der Flüchtlinge in den Flüchtlingslagern Kutupalong und Nayapara im Südosten Bangladeschs untergekommen. Kutupalong ist mittlerweile eines der größten Flüchtlingslager der Welt. Dabei liegt es in einer für Naturkatastrophen anfälligen Region. 

Die Flüchtlinge leben in verstreut auf den Hügeln gebauten Unterkünften aus Bambus, Plastikplanen. Toiletten gibt wenig und sauberes Wasser ist knapp. Um dem Ausbruch von Krankheiten vorzubeugen, werden Latrinen und Brunnen gebaut. 

In der Monsunzeit mussten Teile der Flüchtingslager evakuiert werden und die Flüchtlinge in sichere Regionen umgesiedelt werden, weil bei starken Regenfällen Schlamm- und Erdrutsche drohten.

„Ein Sturm reicht, um uns alle wegzuschwemmen“, sagt Ayesha Begum in ihrer winzigen Notunterkunft, „Ich hatte Angst um meine Kinder. Der Rest liegt in Gottes Hand!“ 

UNHCR-Helfer arbeiten rund um die Uhr und verteilen Hilfsgüter wie Plastikplanen für Notunterkünfte, Kleidung, Decken und Schlafmatten. Sauberes Wasser und Latrinen werden gebraucht, um den Ausbruch von Krankheiten zu verhindern.
Projektort: Kutupalong, Cox Bazar, Bangladesch

Ansprechpartner:

Torben Dose

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